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"Der Beginn der Zusammenarbeit mit EROWA führte in unserem Unternehmen zu einem Paradigmenwechsel", sagt Paulo Tavares, Manager von AURIMOLDES. "Denn die neue Automationslösung ermöglichte eine Änderung unseres Arbeitskonzepts in Bezug auf das Setup unserer Fräsmaschinen; jetzt ist eine fast vollständige Nutzung der Maschinenzeit ohne Bediener möglich und das hat zu einem neuen autonomen Arbeitsregime im Unternehmen geführt."
Die Zusammenarbeit zwischen der portugiesischen Firma Aurimoldes und EROWA ist noch vergleichsweise jung. Aber sie hat sofort zu einem Umdenken beim Kunden geführt - und deswegen auch zu einem optimistischen Blick in die Zukunft.
"Der Beginn der Zusammenarbeit mit EROWA führte in unserem Unternehmen zu einem Paradigmenwechsel", sagt Paulo Tavares, Manager von Aurimoldes. "Denn die neue Automationslösung ermöglichte eine Änderung unseres Arbeitskonzepts in Bezug auf das Setup unserer Fräsmaschinen; jetzt ist eine fast vollständige Nutzung der Maschinenzeit ohne Bediener möglich und das hat zu einem neuen autonomen Arbeitsregime im Unternehmen geführt."
Der für diesen Umbruch entscheidende Schritt war die Anschaffung eines EROWA Robot Dynamic 500 für die Bedienung von insgesamt vier CNC Fertigungsmaschinen. Dabei hat ein langjähriger Partner des Unternehmens eine wichtige Rolle gespielt: "Unsere Investition war durch die Notwendigkeit motiviert, unsere Produktionszeit besser zu nutzen", erklärt Paulo Tavares. "Daneben und bei all den Veränderungen, die wir in unserem Sektor erleben, helfen uns die Beziehungen und Partnerschaften, die wir mit einigen unserer Lieferanten haben, manchmal klarer und weiter zu sehen. So verliessen wir uns im Fall der EROWA-Roboterzellen auf einen Lieferanten, der ein Partner fürs Leben ist: Graphite Technologies, seit 20 Jahren Vertreter von EROWA-Produkten in Portugal. Mit ihrem fundierten Wissen über den Formenmarkt war Graphite Technologies die Brücke zum Erfolg unserer Investition, denn auf die Empfehlungen von Hilario Costa, der uns seit Jahren bei allen EROWA-Projekten begleitet, kann ich mich verlassen", sagt Paulo Tavares.
Doch als es darum ging, das Projekt umzusetzen, war die COVID-Pandemie auf dem Höhepunkt - und Aurimoldes verzeichnete den grössten Auftragsrückgang der Firmengeschichte. „Ich kann nicht sagen, dass es einfach war, während dieser Zeit mit der Montage unseres neuen Erowa-Roboters fortzufahren“, sagt Paulo Tavares. „Aber wir haben das als Chance für besseres Lernen und Training gesehen. Wir strukturierten die Fabrikhalle um, organisierten unsere Arbeitsteams neu, schulten die Mitarbeiter und überdachten die Planung unserer Projekte. All das taten wir, weil wir mehr Zeit hatten, als es bei einem normalen Produktionstempo der Fall gewesen wäre.“
Die Hauptprodukte von Aurimoldes sind Formen für Teile im Druck- und Niederdruckspritzguss, sowie Formen für die Kunststoffeinspritzung und für Zamak, einer härteren und widerstandsfähigeren Zinklegierung. Eine Spezialität bildet das Magnesium-Thixomolding, mit dem sich günstig dünne, leichte und sehr stabile Teile aus Magnesiumlegierungen herstellen lassen. Zielmärkte sind insbesondere die Automobilindustrie, aber auch Sektoren wie Hydraulikgeräte, Elektromaterial, Verpackung und Gas. „Wir produzieren viele Formen für Teile im Automobilbereich, etwa für Rückspiegel, Dachträger oder für das Fahrwerk. Wir beteiligen uns sowohl an fixfertigen Projekten, bei denen unsere Formen in robotergestützten und vollautonomen Zellen arbeiten, wie auch an Entwicklungsprojekten, bei denen wir Prototypformen herstellen müssen.“
Heimat des Unternehmens ist Gafanha da Encarnação. Die rund 60 km südlich von Porto gelegene Stadt gehört zu Aveiro, einem der bedeutendsten Industriestandorte Portugals. Dort wurde Aurimoldes 1997 gegründet und ist rasch gewachsen.
Heute beschäftigt man rund 40 Mitarbeitende, deren Altersstruktur in idealer Weise grosse Erfahrung mit der Dynamik der Jugend verbindet. Mitarbeitende von Aurimoldes kommen in den Genuss einer Philosophie, welche die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und die Ausbildung der Teammitglieder in den Vordergrund stellt. „Wir möchten die Fähigkeiten der Mitarbeiter fördern und verbessern, indem wir zur kontinuierlichen Weiterbildung anregen und entsprechende Möglichkeiten bereitstellen“, sagt Paulo Tavares. „Dazu gehört auch eine aktive Beteiligung und Verantwortlichkeit aller Mitarbeiter am Qualitätsmanagement-System und am Wachstum des Unternehmens. Ziel ist es, eine ganzheitliche und zusammenhängende Vision der Organisation zu stärken und zu konsolidieren.“
Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit und Genauigkeit seien die Schlüsselelemente in der Entwicklung der Projekte von Aurimoldes, erläutert Paulo Tavares, und er fährt fort: „Die Fähigkeit, schnelle und innovative Antworten zu finden ermöglicht eine grössere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit bei Preisen und Lieferzeiten, und das hat uns an die Spitze des Formenbaus geführt.“ Hat man zunächst den nationalen Markt im Auge gehabt, wendete man sich bald internationalen Kontexten zu. „Aktuell folgt unsere kommerzielle Strategie einer zunehmend globalisierten Marktvision“, sagt Paulo Tavares weiter. „In den letzten zehn Jahren haben wir uns zu einem hauptsächlich exportierenden Unternehmen entwickelt.“ Doch die internationalen Märkte sind hart umkämpft. „Es gibt eine Menge Arbeit, die von Europa in den Osten abwandert, dementsprechend hat unser Markt mit sehr niedrigen Preisen zu kämpfen und es ist sehr anspruchsvoll mitzuhalten, erst recht, wenn man die Qualität der Prozesse und Services ohne Abstriche aufrechterhalten will. Automatisierung erscheint deshalb als zwingender Weg.“
Im Jahr 2018 war mit dem Einsatz eines EROWA Robot Easy bereits ein erster Schritt erfolgt. Seit Sommer 2020 ist nun auch ein EROWA Robot Dynamic 500 im Einsatz, welcher drei Quaser Bearbeitungszentren und eine Feeler Vertikal-Drehmaschine bedient. Ziel dieser bedeutenden Anschaffung war es, die Produktionszeiten besser zu nutzen. „Unsere neue und automatisierte Fertigungszelle hat uns aber auch dazu gebracht, neue Methoden zur Unterstützung der Auftragsvorbereitung zu implementieren. Unter anderem wurde das Programmierverfahren so modifiziert, dass das neu integrierte EROWA Prozessleitsystem nun die NC-Programme steuert.“ Auch unter Corona-Bedingungen zeigt sich Paulo Tavares äusserst zufrieden. Er bringt Entscheidendes auf den Punkt: „Wir haben bereits begonnen, Zeit zu sparen.“ Und resümiert weiter: „Unser Denken hat sich geändert; und wir glauben deshalb, dass es in Zukunft weitere Projekte mit EROWA geben wird.“