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Ein Nullpunktspannsystem ist heute ein zentraler Baustein für effiziente CNC-Fertigung. Es reduziert Rüstzeiten, erhöht die Präzision und schafft die Grundlage für Automatisierung. Doch wie funktioniert ein Nullpunktspannsystem genau – und wann lohnt sich der Einsatz?
Ein Nullpunktspannsystem ist ein Spannsystem, das Werkstücke oder Spannmittel wiederholgenau an derselben Referenzposition fixiert – dem sogenannten Nullpunkt.
Durch diese standardisierte Schnittstelle können Werkstücke schnell gewechselt werden, ohne dass sie jedes Mal neu ausgerichtet werden müssen. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen.
Die Funktionsweise basiert auf dem Zusammenspiel von Spannmodul und Spannzapfen (Spigot):
Das Ergebnis ist eine hochpräzise Positionierung mit Wiederholgenauigkeiten im Mikrometerbereich – auch bei häufigem Wechsel.
Ein Nullpunktspannsystem bietet entscheidende Vorteile für die moderne Fertigung:
Der Einsatz lohnt sich besonders bei häufigem Umrüsten, kleinen bis mittleren Losgrössen, hoher Variantenvielfalt sowie bei Bedarf an unbeaufsichtigter Produktion.
In diesen Fällen lassen sich Stillstandszeiten deutlich reduzieren und Maschinenlaufzeiten maximieren – ein klarer wirtschaftlicher Vorteil.
EROWA betrachtet das Nullpunktspannsystem als Teil eines durchgängigen Gesamtsystems aus Spanntechnik, Automation und Prozessleitsystem JMS 4.0.
Für Anwender bedeutet das:
So entsteht eine durchgängige, skalierbare Fertigungslösung – von der Einzelmaschine bis zur Smart Factory.
Ein Nullpunktspannsystem ist die Grundlage für effiziente, präzise und automatisierte Fertigungsprozesse.
Unternehmen, die ihre Rüstzeiten reduzieren und ihre Produktion zukunftssicher aufstellen wollen, profitieren nachhaltig von dieser Technologie – besonders in Kombination mit integrierten Systemlösungen von EROWA.